Schicksal 

 

Wie der Meteoren Schauer, 

so ereilen mich des Schicksals Schläge. 

Gewiss, sie sind nicht von langer Dauer, 

doch tief ihr Einschlag, sodass mich dieser auf ewig präge. 

 

Erbarmen ist des Schicksals Fremdwort, 

immer weiter, es prügelt auf mich ein. 

Du erbarmungsloser Geist, geh hinfort, 

deine Last mich schier erdrückt und macht mich klein. 

 

Schwer, das Schicksal auf meinen Schultern ruht, 

will mich gar gänzlich unter sich begraben. 

Ganz gleich, wie ich bin auch auf der Hut, 

es mich ereilt, will doch es mich ganz allein für sich nur haben. 

 

Doch, nun ich tret‘ ihm kampfesmutig gegenüber, 

ihm zu zeigen, dass ich bin meines Schicksals eigner Herr. 

Triumphierend werde stehen am Ende ich darüber, 

egal, ob dieser Kampf mag sein noch so schwer. 

 

Da liegt es wimmernd nun am Boden, 

zu bitten mich um ew’ge Gnade. 

Verdammt, ich will sein, wenn ich nicht jetzt durchschaue sein abscheulich‘ Methoden, 

drum seinen Kopf ich mit der Hoffnung Schwert erbarmungslos abschlage. 

 

 

Lord John Patrick Franke
Lord of Glencoe
Januar 22