Das Herz

 

Die Liebe man sagt ihm innewohnt,

doch in manchem herrscht allein der Tod.

Freundlichkeit aus ihm spricht heraus,

doch auch menschlich Gift kann, sprudeln aus ihm raus.

 

Es ist der Gefühle Quell,

ein manches leuchtet schwach, ein manches strahle hell.

Ohne es, wir leben könnten nicht,

seiner Stimm zu folgen, bedeutet auch Verzicht.

 

 

Lord John Patrick Franke
Lord of Glencoe
Juni 21 

Der Geist

 Wachsamkeit ist sein köstlich Gut, 

Sanftheit in ihm ruht. 

Achtsam lässt er uns sein 

und hilft uns über des Lebens Stock und Stein. 

 

Ihn zu wahren in seiner Form, 

dies unser Gelübde ist an ihn. 

Nicht zu unterschätzen, seinen Zorn, 

der Mensch möge allein nur dienen ihm. 

 

 

Lord John Patrick Franke
Lord of Glencoe
Juni 21 

Der Körper

 

Er ist des Menschen Hülle 

und zugleich er ist ein Gefäß. 

Es ist der Natur ihr Wille, 

ihn zu führen, seiner Bestimmung gemäß. 

 

Darum wir mögen darauf achten, 

mit welch Inhalt wir ihn füllen. 

Nach äußerer Schönheit er immerzu wird trachten, 

dennoch am Ende wir ihn gänzlich verhüllen. 

 

 

Lord John Patrick Franke
Lord of Glencoe
Juni 21 

Der Verstand

 

Klarheit wird ihm nachgesagt, 

doch vielerorts ist er vernebelt. 

Eine hohe Wichtigkeit ihm wird zugedacht, 

aber manchmal er selber einfach nur noch rätselt. 

 

Er ist der Rationalste von uns allen, 

gleich eines Messers Schneide er sich verhält. 

Sein Handeln uns kann manchmal gefallen, 

denn meist den Überblick er allein behält. 

 

 

 

Lord John Patrick Franke
Lord of Glencoe
Juni 21 

Die Seele

I

In lichterer Gestalt, sie uns lebt,
sie tanzt und lacht. 
Darum gebt fein acht, 
was zu speisen, ihr der lieb‘ Gestalt so gebt.
 
Sie ist was von uns bleibt,
wenn wir gegangen von dieser Welt.
Drum ein jeder nutze seine Zeit,
zu sorgen dafür, dass sie ihre Reinheit behält.
 

 

 

Lord John Patrick Franke
Lord of Glencoe
Juni 21